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Namibia erleben: Mit Claudia auf Entdeckungsreise

  • vor 2 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

Namibia zählt zu den eindrucksvollsten Reisezielen im südlichen Afrika: weite Landschaften, faszinierende Tierwelt und eine einzigartige Kombination aus Wüste, Savanne und Küste.


Person sitzt lächelnd auf Steinmauer im Freien, trägt rosa gemustertes Oberteil. Im Hintergrund weite Landschaft und Mesa. Lampenlicht leuchtet.
Vingerklip Lodge Damaraland

Im Februar durfte ich das Land im Rahmen einer Inforeise persönlich kennenlernen. Organisiert wurde die Rundreise vom erfahrenen Afrika-Spezialisten TARUK.

TARUK verfügt über eine eigene Flotte speziell angefertigter Safari-Fahrzeuge.


Grüne Kalahari & beeindruckende Steppenlandschaften

Namibia zeigt sich besonders in und direkt nach der Regenzeit (Januar/Februar) von einer überraschend grünen Seite. Die sonst karge Steppenlandschaft der Kalahari leuchtet dann saftig grün und bildet einen wunderschönen Kontrast zu den roten, gelben und grauen Erdtönen.

Besonders fasziniert haben mich die riesigen Termitenhügel, die sich oft im Schatten der Bäume befinden. Die aus roter Erde bestehenden Hügel setzen eindrucksvolle Akzente in der Landschaft – ein echter Hingucker!



Safari-Erlebnis im Etosha Nationalpark

Unsere Rundreise startete in Windhoek und führte uns direkt in den berühmten Etosha Nationalpark – neben dem Caprivi-Streifen die bekannteste Safari-Region Namibias. Zusätzlich zu den staatlichen Parks bieten auch viele private Lodges Pirschfahrten auf eigenem Gelände an.


Claudia vor der Einfahrt zum Etosha Nationalpark
Claudia vor der Einfahrt zum Etosha Nationalpark

Unsere erste Safari erlebten wir in der Gabus Safari Lodge. Mit dem Jeep gingen wir auf Erkundungstour und entdeckten zahlreiche Impalas, Giraffen und Strauße, bevor uns ein kräftiger Regenschauer zur Rückkehr zwang.



Dank unseres exzellenten Guides erfuhren wir viel Wissenswertes über den Wildtiermarkt im südlichen Afrika.

Tiere werden zwischen Nationalparks und privaten Lodges umgesiedelt, um gesunde Populationen zu gewährleisten – ein spannender Einblick in den nachhaltigen Naturschutz vor Ort.


Tierbeobachtungen & Pirschfahrten

Zwei Nächte verbrachten wir direkt im Etosha Nationalpark und gingen morgens sowie abends auf Pirsch. Unser Guide Lesley setzte alles daran, uns möglichst viele Tierarten zu zeigen – mit großem Erfolg. Lediglich der scheue Leopard blieb uns verborgen.



Die angelegten Wasserlöcher im Park und in den Lodges sind in der Trockenzeit ideale Beobachtungspunkte. Während der Regenzeit verteilen sich die Tiere jedoch weiträumiger, was die Pirsch spannender, aber nicht weniger erfolgreich macht.


Wichtig zu wissen: Im Etosha Nationalpark darf man ausschließlich auf den ausgewiesenen Pisten fahren, das Aussteigen ist streng verboten.

Übernachtungen sind innerhalb des Parks nur in staatlichen Lodges möglich, die zwar einfacher sind als private Lodges, dafür aber unschlagbare Vorteile bieten: Tierbeobachtungen zu den besten Zeiten am frühen Morgen und Abend, ohne lange Wartezeiten an den Parkeingängen.


Elefantenherde auf grüner Wiese unter blauem Himmel. Ein Jungtier spritzt Wasser aus dem Rüssel. Harmonie und Natur pur.
Elefantenherde im Etosha Nationalpark

Damaraland & Vingerklip Lodge

Die vierte Nacht verbrachten wir in der Vingerklip Lodge im Damaraland. Die Landschaft erinnerte uns stark an das Monument Valley in den USA.

Eine Wanderung führte uns über eine abenteuerliche Treppe auf ein Hochplateau mit spektakulärem Panoramablick – ein echtes Highlight der Reise.



Swakopmund – Küstenstadt mit kolonialem Flair

Anschließend ging es nach Swakopmund, die wohl charmanteste Stadt Namibias, direkt am Atlantik gelegen.

Die deutsche Kolonialgeschichte ist hier bis heute sichtbar – in der Architektur ebenso wie in Straßennamen und Beschriftungen. Wir übernachteten im traditionsreichen und sehr empfehlenswerten Hansa Hotel.


Swakopmund - Schiffswrack an der Skelettküste
Swakopmund - Schiffswrack an der Skelettküste

Namib-Wüste & Sossusvlei

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Namib-Wüste.

Vom Desert River Camp aus erkundeten wir die berühmten roten Dünen von Sossusvlei, die zu den größten der Welt zählen.

Besonders interessant fand ich das Deadvlei: Die abgestorbenen Akazienbäume bilden vor den roten Dünen eine surreale Kulisse – perfekt für spektakuläre Fotos.



Nachthimmel, Skorpione & Wüstenabenteuer

Eine nächtliche Foto-Session unter dem atemberaubenden Sternenhimmel der Wüste endete mit einer kleinen Schrecksekunde: einer Begegnung mit einem Skorpion. Zum Glück blieb es bei einer Anekdote.

Mit festen Schuhen ist man hier auf der sicheren Seite – ein Tipp, den ich gern früher gehabt hätte.

Ein neugieriger Schakal begleitete mich auf der Suche nach dem perfekten Nachthimmel-Foto.



Windhoek & Souvenirs aus Namibia

Zurück in Windhoek erkundeten wir noch die Hauptstadt. Die Stadt selbst hat mich weniger begeistert, dafür umso mehr das Namibia Craft Centre im Breweries Complex.

Hier kann man hervorragend essen und wunderschöne, authentische Souvenirs von lokalen Künstlern kaufen.


Fotografie-Tipps für Namibia-Reisen

Für die Fotografen unter euch: Eine Kamera mit Teleobjektiv ist auf Safari im Nationalpark sehr empfehlenswert, um Tiere optimal abzulichten.

Für Landschaftsaufnahmen reicht ein Smartphone mit guter Kamera völlig aus – Namibias Landschaften sind so eindrucksvoll, dass großartige Bilder fast von selbst entstehen.


Soziale Projekte & nachhaltiges Reisen

Besonders berührt haben mich zwei vom Veranstalter unterstützte Hilfsprojekte, die ich ohne Zweifel empfehlen kann:


Ombili Stiftung:

Die Stiftung unterstützt San-Familien beim Übergang vom nomadischen zum sesshaften Leben. Sie betreibt einen Kindergarten, eine Schule, ein Kulturzentrum und eine Klinik nahe Tsumkwe.

Mehr Infos & Spenden: https://www.ombili.org/


San Volk - Ombili Stiftung
San Volk - Ombili Stiftung

Beautiful Kidz:

Beautiful Kidz betreibt Gemeindezentren in Katutura (Windhoek) und Ovitoto. Rund 260 Waisen und gefährdete Kinder erhalten hier kostenfreie Bildung, Mahlzeiten und Betreuung.


Fazit

Namibia ist ein außergewöhnliches Reiseziel für Natur- und Tierliebhaber, Fotografen und Abenteurer.

Diese Rundreise hat mir nicht nur unvergessliche Eindrücke beschert, sondern auch gezeigt, wie wichtig nachhaltiger Tourismus und soziales Engagement vor Ort sind.


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Rundreisen von unserem Reiseveranstalter TARUK findest du hier.

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